Wann müssen Weisheitszähne entfernt werden?
Eine Weisheitszahnentfernung kann notwendig sein, wenn die Zähne wiederholt Entzündungen, Schmerzen oder Druckbeschwerden verursachen. Auch Karies, Schädigungen des Zahnhalteapparates, Veränderungen an benachbarten Zähnen oder die Entstehung von Zysten können für eine Entfernung sprechen. Ebenso kann ein Weisheitszahn entfernt werden, wenn seine Lage eine kieferorthopädische, prothetische oder chirurgische Behandlung beeinträchtigt.
Nicht jeder verlagerte Weisheitszahn muss vorsorglich entfernt werden. Sind keine krankhaften Veränderungen erkennbar und ist das Risiko eines Eingriffs höher als der zu erwartende Nutzen, kann eine regelmäßige Kontrolle die sinnvollere Lösung sein. Dr. Lohmann bespricht den Befund und die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten verständlich mit Ihnen und trifft die Entscheidung gemeinsam mit Ihnen.
Wie wird die Weisheitszahnentfernung durchgeführt?
Vor dem Eingriff untersucht Dr. Lohmann die Weisheitszähne und beurteilt ihre Position anhand geeigneter Röntgenaufnahmen. Bei einer besonders engen Lage zu Nerven oder anderen sensiblen Strukturen kann eine dreidimensionale DVT-Aufnahme für die weitere Planung sinnvoll sein. Die Weisheitszahnentfernung wird in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Abhängig vom Umfang des Eingriffs, möglichen Risikofaktoren und den persönlichen Bedürfnissen können weitere Formen der Schmerzausschaltung besprochen werden.
Ist der Weisheitszahn bereits vollständig durchgebrochen, kann er häufig wie ein anderer Zahn entfernt werden. Bei teilweise oder vollständig im Kiefer liegenden Zähnen wird das Zahnfleisch vorsichtig geöffnet. Falls erforderlich, wird etwas umliegender Knochen abgetragen und der Zahn in kleinere Abschnitte geteilt, damit er möglichst schonend entnommen werden kann. Anschließend wird die Wunde gereinigt und vernäht.
Die oralchirurgische Expertise von Dr. Lohmann ist insbesondere bei verlagerten Weisheitszähnen und anspruchsvollen anatomischen Verhältnissen ein wichtiger Vorteil. Eine genaue Diagnostik, eine vorausschauende Planung und ein kontrolliertes chirurgisches Vorgehen schaffen die Grundlage für eine möglichst schonende Behandlung und eine gute Wundheilung.